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Kosten der anwaltlichen Dienstleistung

Für die Dienstleistung des Anwalts fallen immer Gebühren an. Jeder Ratsuchende sollte daher vor der Beratung oder Mandatserteilung mit seinem Anwalt über die Kosten und Gebühren ohne Probleme reden können. Der Anwalt ist verpflichtet, die Gebührenhöhe und - grundlage zu erläutern.

Generell richten sich die Gebühren des Anwalts nach der Streitwerthöhe, also dem, was der Mandant haben will oder was abgewehrt werden soll. Die Gebühren sind im RVG festgelegt.

 

Falls der Mandant wirtschaftlich nicht in der Lage ist, den Anwalt zu bezahlen, kann er Beratungshilfe erhalten. Dazu muss ein Antrag für das Amtsgericht augefüllt werden. Wer  schon vor der Beratung einen solchen Antrag beim Amtsgericht stellt und einen "Berechtigungsschein" erhält, kann damit zum Anwalt seiner Wahl gehen und braucht nur noch eine Schutzgebühr von 15,00 €  zu zahlen. Die nachträgliche Beantragung von Beratungshilfe ist stark eingeschränkt worden. Die Voraussetzungen für Beratungs- und Prozesskostenhilfe haben sich geändert, ab dem 01.01.2014 sind neue Formulare zu verwenden. Die wesentliche Änderung der eigenen Verhältnisse (Finanzen, Wohnanschrift) sind unaufgefordert mitzuteilen. Die Berechnung der Raten und des einzusetzenden Vermögens haben sich auch verändert.